Immobilientransaktionen · für Asset Manager, Investoren und Projektentwickler

Jede Phase einer Transaktion auf einem Stand. Vom Quick Check bis zum Closing.

Prozesse, Perspektiven und Daten für Ankauf, Verkauf, Wohnen, Grundstücks- und Projektentwicklung. Ein Datenraum, der deine Unterlagen liest und mit öffentlichen Daten verbindet, Markt- und Standortdaten bis auf 100 Meter, eine Änderungshistorie mit Quellen und Dokumente, die aus deinen Vorlagen entstehen.

100 m
Raster für Miete, Leerstand, Bevölkerung und Gebäude aus dem Zensus 2022
336
INKAR-Indikatoren des BBSR je Gemeinde und Kreis
54 Mio.
Flurstücke mit Bodenrichtwert und Flächennutzung
28
Klassen im Umfeld, von Schule und Klinik bis Ladesäule
Das Problem

Die Transaktion lebt in Excel, Datenraum und E-Mail. Und keiner hat den aktuellen Stand.

„Im Datenraum liegen 800 Dokumente. Was davon fehlt und was sich widerspricht, merken wir erst in der Due Diligence.“
„Die Lagebewertung baut jedes Team neu, aus Portalen, Studien und Bauchgefühl. Woher eine Zahl stammt, weiß nach drei Wochen niemand mehr.“
„Das Investment Memo schreiben wir am Wochenende vor dem Komitee, aus zwölf Excel-Dateien zusammenkopiert.“
Prozesse und Perspektiven

Jeder Transaktionstyp mit seinen Phasen. Jede Phase mit ihren Perspektiven.

Je Phase siehst du die Liegenschaft aus den Perspektiven, auf die es dann ankommt: Grundstück und Baurecht, Markt und Standort, Vermietung, Recht und Eigentum, Technik und ESG, Finanzierung und Steuern. Grundstücksfläche, Flurstücke, GRZ und GFZ schätzt die Plattform beim Start der Phase aus Kataster und 3D-Gebäudemodell vor.

Ankauf und Bestandsankauf

Bewertung mit Mikro- und Makrolage, Vermietung, Akquisitionskosten und Finanzierung, Transaktion mit allen Objektunterlagen, Due Diligence mit technischen Befunden, Mietverträgen und kaufvertraglichen Maßnahmen.

Verkauf

Investment Case, Transaktion und Übergabe in den Betrieb, mit denselben Perspektiven, die der Käufer prüft.

Kauf Wohngebäude

Von der Anbahnung über Corporate-, Legal-, Tax-, technische und WEG-Due-Diligence bis zu Signing und Closing.

Grundstücksentwicklung

Vom Quick Check mit GRZ, GFZ, potenzieller Bruttogrundfläche und Baurechtspfad über Businessplan, Teaser, Due Diligence und Investment Memo bis zu Kaufvertrag und Closing.

Projektentwicklung und Neubau

Von Baurechtschaffung, Investment Case und Planung über Vergabe, Bau und Übergabe bis zur Finanzierung und zum Exit.

Die Lösung

Ein Wissensgraph für die ganze Transaktion. Dein Team entscheidet, die Fleißarbeit ist erledigt.

Ein Datenraum, der liest

Jedes Dokument wird klassifiziert, etwa als Grundbuchauszug, Mietvertrag, Teilungserklärung oder Baugenehmigung, und in Daten zerlegt. Die Plattform gleicht sie mit dem Bestand ab und schlägt vor, was übernommen, neu angelegt oder zugeordnet wird. Übernommen wird erst nach deiner Bestätigung.

Private Unterlagen und öffentliche Daten in einem Wissensgraphen.

Was fehlt, steht da

Je Phase ist hinterlegt, welche Unterlagen gebraucht werden. Was fehlt, zeigt der Datenraum, ebenso fehlende Pflichtangaben und Lücken im Datenbestand. Gebäude, die in Unterlagen vorkommen, aber im Projekt fehlen, schlägt er als neue Liegenschaft vor.

Angefordert, erhalten, geprüft: der Stand je Unterlage.

Fragen an die Unterlagen

„Welche Mietverträge enden vor 2030?“, „Was steht im Grundbuch zu Dienstbarkeiten?“: Die Antwort kommt aus den Dokumenten des Datenraums, mit Quelle bis zur Stelle. Treffermengen lassen sich merken, schneiden und vereinigen.

Im Chat, mit Tabellen und Karten in der Antwort.

Änderungshistorie mit Herkunft

Jeder Wert zeigt, ob er gesichert, geschätzt oder offen ist. Im Verlauf steht, wer ihn wann geändert hat, mit Begründung, und welche Schätzung das System mit welchem Rechenweg beigetragen hat. Ein früherer Stand ist mit einem Klick wieder da.

Übernahmen aus Dokumenten behalten ihren Bezug zum Dokument.

Dokumente aus deinen Vorlagen

Investment Memorandum als Word-Dokument oder Präsentation, Pitch Decks in deinem Design, Mieterlisten für dein DCF-Modell in Excel. Jede eigene Vorlage, etwa für ein NDA oder die Gliederung eines Beleihungswertgutachtens, wird zum Werkzeug, das die Plattform aus den geprüften Daten befüllt.

Mit Karten, Diagrammen und Organigrammen der Beteiligungsstruktur.

Verschnitten mit Drittdaten

Auf der Karte kommen Zensus, INKAR, Bodenrichtwerte, Flächennutzung und Umfeld zusammen. Im Chat ergänzen Angebotsmieten, Bauleitplanung, Standortbewertungen und Marktpipeline das Bild, jeweils mit Quelle.

Eigene Datenquellen binden wir als Werkzeug an.

Die Heatmap

Die Lage bis auf 100 Meter. Mit deinen eigenen Scores.

Gebiet nach Adresse und Radius, Postleitzahl oder Stadt wählen, eine Kennzahl einfärben, Ebenen und Umfeld darüberlegen. Eigene Scores schreibst du als Formel über die Rasterdaten, mit Parametern als Schieberegler, und siehst das Ergebnis Zelle für Zelle.

Zensus im 100-m-Raster

Rund 40 Themen: Bevölkerung, Altersstruktur, Haushalte, Nettokaltmiete, Leerstand, Eigentümerquote, Wohnfläche, Gebäude nach Baujahr, Typ und Heizungsart.

INKAR: 336 Indikatoren

Die Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung des BBSR: Wirtschaft, Beschäftigung, Einkommen und Kaufkraft, Wohnen, Verkehr, Soziales und mehr, je Gemeinde und Kreis, in 16 Themengruppen.

Grundstück und Boden

Rund 54 Millionen Flurstücke aus dem Liegenschaftskataster, Bodenrichtwerte je Zone und je Flurstück, die tatsächliche Flächennutzung.

Infrastruktur und Umfeld

Schulen, Kitas, Ärzte, Kliniken, Pflege, Haltestellen, Bahnhöfe, Ladesäulen, Nahversorgung und mehr in 28 Klassen, dazu Energieinfrastruktur, Wege und Brücken.

Portfolioverwaltung

Alle Liegenschaften eines Projekts, jede in ihrer Phase.

Im Portfolio-Dashboard stehen die Liegenschaften eines Projekts mit Objektkarte, Kennzahlen aus dem 3D-Gebäudemodell und ihrer aktuellen Phase. Perspektiven, Meilensteinplan, Checklisten, Flurstücke und Beteiligungsstruktur liegen an der Liegenschaft, der Datenraum gleich daneben.

Der Wissensgraph ist derselbe wie für Betrieb, Pflichten und Instandhaltung. Was in der Transaktion geprüft wurde, steht nach dem Closing im Betrieb zur Verfügung.

So funktioniert es

Von der ersten Prüfung zur Entscheidung in vier Schritten.

  1. 1

    Prozess und Objekt wählen

    Ankauf, Verkauf, Grundstücks- oder Projektentwicklung: Du wählst den Prozess und die Liegenschaft. Grundstück, Flurstücke und Kennzahlen aus dem 3D-Modell stehen sofort bereit.

  2. 2

    Datenraum füllen

    Unterlagen hochladen oder aus SharePoint anbinden. Die Plattform klassifiziert sie, extrahiert die Daten in den Wissensgraphen und zeigt, welche Unterlagen für die Phase noch fehlen.

  3. 3

    Bewerten und prüfen

    Perspektive für Perspektive: Lage im Raster, Markt, Vermietung, Recht, Technik, Finanzierung. Jeder Wert zeigt, ob er gesichert, geschätzt oder offen ist, und woher er stammt.

  4. 4

    Entscheidung vorbereiten

    Investment Memorandum, Pitch Deck und weitere Dokumente entstehen aus deinen Vorlagen und den geprüften Daten. Die nächste Phase beginnt auf demselben Stand.

Erweiterbar

Vom Closing in den Betrieb.

Nach dem Ankauf übernehmen Betreiberpflichten, Anlagenerfassung und Leistungsverzeichnisse den Stand aus der Due Diligence. Freigaben, Komitees und Übergaben sind Workflows, kein starres Produkt. Weitere Prozesse und Werkzeuge aus dem Real Gain Marktplatz hängst du an der Stelle an, an der du sie brauchst.

Preise

Preis auf Anfrage.

Zum Start gehört ein Onboarding: Wir richten deine Transaktionsprozesse und Perspektiven ein, binden deinen Datenraum und SharePoint an und machen aus deinen Vorlagen Werkzeuge. Weil das bei jedem Haus anders aussieht, erstellen wir dir ein Angebot nach einem kurzen Gespräch.

Häufige Fragen

Was du vor der Vorführung wissen willst.

Wir haben schon einen virtuellen Datenraum. Was ist anders?

Ein klassischer Datenraum verwaltet Dateien und Zugriffe. Hier werden die Unterlagen gelesen: klassifiziert, in Daten zerlegt, mit dem Bestand und den öffentlichen Daten abgeglichen. Du siehst, was fehlt, was sich widerspricht und was aus welchem Dokument stammt, und fragst die Unterlagen direkt, mit Quellenangabe.

Welche Dokumente kann die Plattform erzeugen?

Investment Memoranden als Word-Dokument oder Präsentation, Pitch Decks und Präsentationen in deinem Design, Excel-Auswertungen wie Mieterlisten für dein DCF-Modell. Jede eigene Vorlage, etwa für ein NDA oder die Gliederung eines Beleihungswertgutachtens, wird zum Werkzeug, das die Plattform aus den geprüften Daten befüllt.

Woher kommen die Markt- und Standortdaten?

Aus amtlichen und offenen Quellen: Zensus 2022 im 100-m-Raster, INKAR, die Indikatoren der Raumbeobachtung des BBSR, Liegenschaftskataster und Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse, das Marktstammdatenregister und OpenStreetMap, dazu Angebotsmieten und Standortanalysen über angebundene Dienste. Jede Angabe nennt ihre Quelle.

Können wir eigene Bewertungslogik abbilden?

Ja. In der Heatmap schreibst du eigene Scores als Formel über die Rasterdaten, mit Parametern als Schieberegler, und siehst das Ergebnis Zelle für Zelle. Eigene Rechenmodelle in Excel, etwa dein DCF, befüllt die Plattform aus dem Datenraum.

Bleiben unsere Unterlagen vertraulich?

Ja. Datenräume und Perspektiven sind mandantengetrennt, öffentliche Daten werden nur hinzugelesen. Betreiben lässt sich die Plattform in der Open Telekom Cloud, beim eigenen Hyperscaler oder On-Premise.

Die nächste Transaktion beginnt mit dem Datenraum. Lass ihn diesmal für dich lesen.

30 Minuten, an einem deiner Objekte oder Datenräume. Unverbindlich.